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Muster ins fell scheren pferd

Muster ins fell scheren pferd

Bei der Positiv-Variante scheren Sie das Fell und lassen das Muster stehen. Das bietet sich an, wenn Sie das Pferd ohnehin im Winter scheren wollen. Das Pferd sollte zum Scheren sauber und trocken sein. Feuchtes oder verklebtes Fell lässt sich nur schwer scheren. Also sollten Sie das Pferd vor dem Scheren zumindest grob putzen. Sand und Dreck können der Schermaschine schaden und die Messer stumpf werden lassen. Arbeiten Sie ihr Pferd regelmäßig so viel, dass es stark schwitzt, sollten Sie überlegen Ihr Pferd zu scheren. Denn mit nassem Fell kühlen Pferde stark aus und können sich dann leicht erkälten. Diese Gefahr besteht besonders dann, wenn die Pferde über längere Zeit feucht in der Box stehen. Sorgen Sie für Ablenkung.

Die meisten Pferde stehen nicht gerne lange still. Es ist hilfreich, wenn ein Helfer den Kopf des Pferdes festhält, solange Sie Kopf und Hals scheren. Das sollten Sie als Erstes erledigen, solange das Pferd noch einigermaßen ruhig steht. Fangen Sie hinten am Hals an und arbeiten Sie sich nach vorne vor. So kann sich das Pferd auch an das Geräusch gewöhnen. Ob Kopf und/oder Beine geschoren werden, ist Geschmackssache. Praktisch für den Kopf ist eine kleine Schermaschine, zum Beispiel für Kleintiere. Damit lassen sich die schmalen Flächen besser scheren und eine kleinere Maschine ist für skeptische Pferde eventuell nicht so furchteinflößend. Man beginnt am besten an den Backenknochen und arbeitet sich über Stirn und Nasenbein nach unten. Den Schopf kann man dabei hinter das Ohr klemmen, dann kann er nicht zwischen die Scherblätter geraten. Wenn man das Fell über den Augen schert, sollte eine Hand darunter Schutz vor den herunterfallenden Haaren bieten.

Die Ohren vorsichtig zusammendrücken und mit der Schermaschine von unten nach oberen an den Haaren entlangfahren. Achtung: Das Ausscheren von Ohren (Clipping), also das Entfernen von Ohr- und Tasthaaren ist verboten und tierschutzwidrig! Am besten beginnt man mit einer unempfindlichen Körperpartie, der Kruppe oder dem Hals. Geschoren wird in langen Zügen gegen die Fellrichtung von hinten nach vorne. Damit die Schur gleichmäßig wird, kann man die Schurbahnen überlappen lassen. Kopf und Beine sollten zum Schluss geschoren werden. Ausnahme: Bei sedierten Pferden beginnt man besser mit Kopf und Beinen, solange die Sedierung noch „frisch“ ist. Achtung: Ist der Winkel zu steil zwischen Schermaschine und Pferdekörper, kann die Maschine nicht richtig scheren. Sie sollten besser nah am Körper angesetzt werden, ca. 30 Grad hat sich als der optimale Winkel erprobt. Die Kreidelinien helfen, ein gerades und gleichmäßiges Muster zu scheren.

(© www.toffi-images.de) Jagdpferdeschnitt: Das Fell an Kopf und Beinen bleibt sowie eine Art Schabracke. Das Pferd kann gut abschwitzen und die Sattellage ist weiterhin geschützt. Es gibt aber auch eine Alternative zum Scheren. Wenn man das Pferd schon ab Ende August in den ersten kalten Nächten eindeckt und die Decke bei kühler Witterung auch tagsüber drauf lässt, bekommen viele Pferde kaum Winterfell.

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